Das Neueste vom Neuen

Für einen Fehler ist es nie zu spät

Im Hurra–Stil wollte offenbar Erik Andresen mit Weiß die Rochadestellung von Guido Heinemann stürmen, als er in einer „Wiener Partie“ mit der angsteinflößenden Bauernwalze e4, f4, g4, h4 und nachfolgender langer Rochade die schwarze Festung einnehmen wollte. Dabei passt „Hurra“ sehr gut zur gewählten Eröffnung; denn „Hurra“ war in Österreich bis 1918 der offizielle Schlachtruf der kaiserlichen Kavallerie, wenn zur Attacke geblasen wurde. Guido tat das einzig Richtige! – Er verkroch sich nicht wie die Maus vor der Schlange, sondern blies zum Gegenangriff am Damenflügel und im Zentrum. – Mit Erfolg! Nach etwa 49 Zügen taumelte Weiß schon am Abgrund, kämpfte aber unverdrossen weiter. Plötzlich bot sich Erik sieben Züge später die Möglichkeit zu einem „Spieß“, wobei Guidos Majestät und sein Turm unglücklicherweise in derselben Diagonalen standen. Die Partien der 3.Runde sehen Sie unter "Neues". JN